RUB-Piraten unterstützen Bildungsstreik

Auf ihrer Vollversammlung im Audimax hat die Studierendenschaft der Ruhr-Universität Bochum heute einen Katalog mit Forderungen an die Universitätsleitung, die Landesregierung und die Bundesregierung beschlossen. Die Studierenden verlangen unter anderem größere Wahlmöglichkeiten innerhalb des Studiums, die verstärkte Beachtung des Datenschutzes und die Abschaffung der Studiengebühren sowie bindende Tarifverträge für studentische Beschäftigte inklusive einer personalrechtlichen Vertretung.

Die Piraten Hochschulgruppe Bochum begrüßt das Ergebnis der Vollversammlung der Studierenden. Sie unterstützt die Forderungen der Streikenden, die Studiengebühren abzuschaffen, die Lehr- und Lernbedingungen an den Hochschulen zu verbessern und größere Mitbestimmungsrechte für Studierende in der Hochschulpolitik zu realisieren. Der Appell an die Bundes- und die Landesregierung, das Bildungssystem grundlegend zu reformieren und eine öffentliche Finanzierung zu gewährleisten, wird von den RUB-Piraten mitgetragen.

Die Piraten Hochschulgruppe hat sich am 12. November formiert und ist damit die Jüngste der politischen Hochschulgruppen an der Ruhr-Universität. Die RUB-Piraten sind Studierende, die sich mit den Zielen der Piratenpartei identifizieren und teilweise dort Mitglied sind. Dennoch ist die Gruppe eine von der Piratenpartei unabhängige Organisation. Ebenso wie die Piratenpartei ist die Piraten Hochschulgruppe basisdemokratisch organisiert.